Linux für Einsteiger, Teil 2: Installation und die ersten Schritte

Linux für Einsteiger, Teil 2: Installation und die ersten Schritte

Teil 2 der Serie: Vorbereitung, Installation und das erste Booten ins neue System


Das brauchen Sie vorher

1. Ein Backup – immer, ohne Ausnahme

Wichtiger Hinweis vor der Installation

Eine Linux-Installation verändert die Partitionen Ihrer Festplatte – je nach Installationsart gehen dabei bestehende Daten verloren. Erstellen Sie deshalb vorab ein Backup Ihrer persönlichen Daten, wie beispielsweise Dokumente, Bilder, Musik und Videos. Kopieren Sie diese am besten auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick.

Wichtig: Nutzen Sie keine Windows-Backup-Software (etwa die Windows-Sicherung oder Systemabbilder). Die meisten Linux-Distributionen können mit diesen Formaten nichts anfangen – einfache Dateikopien sind hier die sichere Wahl.

2. Das Installationsmedium: ISO herunterladen und USB-Stick erstellen

Für die Installation wird das Linux-Abbild (die sogenannte ISO-Datei) und ein USB-Stick mit mindestens 8 GB benötigt. Achtung: Alle Daten auf dem Stick werden beim Beschreiben gelöscht.

Schritt 1: ISO von der offiziellen Website herunterladen

Die ISO-Datei für Linux Mint gibt es unter linuxmint.com download. Wichtig ist hier die Bezugsquelle: Downloads ausschließlich von der offiziellen Projektseite – nirgendwo anders. Anders als bei manchen Shareware-Portalen für Windows gibt es bei Linux-Distributionen keine „Download-Wrapper” oder versteckten Zusatzinstallationen.

Schritt 2: Prüfsumme kontrollieren (optional, aber empfohlen)

Eine ISO-Datei ist einige Gigabyte groß – bei jedem Download können Fehler auftreten. Deshalb wird auf der Downloadseite auch eine Prüfsumme (SHA256) angegeben. Wer ganz sicher gehen will, dass die Datei vollständig und unverändert angekommen ist, kann sie prüfen:

  • Unter Windows am einfachsten mit dem PowerShell-Befehl Get-FileHash – etwa so: Get-FileHash .\linuxmint.iso und anschließend die ausgegebene Prüfsumme mit der Angabe auf der Website vergleichen.
  • Unter Linux/macOS dient der Befehl sha256sum bzw. shasum -a 256 demselben Zweck.

Stimmen beide Werte überein, ist die Datei in Ordnung. Wer diesen Schritt überspringt, merkt es spätestens bei der Installation, wenn der Installer eine defekte Datei meldet – der Download muss dann erneut starten.

Schritt 3: USB-Stick mit Balena Etcher beschreiben

Der einfachste Weg führt über Balena Etcher – ein kostenloses Tool für Windows, Linux und macOS:

  1. Balena Etcher von der offiziellen Website herunterladen und installieren.
  2. Einen USB-Stick (mind. 8 GB) einstecken.
  3. In Etcher auf Flash from file klicken und die heruntergeladene ISO-Datei auswählen.
  4. Unter Select target den eingesteckten USB-Stick wählen – hier genau prüfen, ob der richtige Stick ausgewählt ist, denn sein Inhalt wird gelöscht.
  5. Flash! klicken und warten. Etcher schreibt die Datei und prüft danach automatisch, ob der Stick korrekt beschrieben wurde.
  6. Sobald „Flash Complete” erscheint, kann der Stick entfernt werden – fertig ist das Installationsmedium.

Etcher übernimmt dabei alles automatisch: Es erkennt USB-Sticks, wählt die richtigen Einstellungen und kontrolliert das Ergebnis. Falsch machen kann man hier praktisch nichts.

3. Vom Stick starten: das ist je nach Gerät unterschiedlich

Windows-PC: Per Boot-Manager oder UEFI vom Stick booten

Der Weg zum Start vom USB-Stick hängt vom Hersteller Ihres PCs ab. In den meisten Fällen gibt es zwei Möglichkeiten: den direkten Aufruf des Boot-Managers oder den Eintritt ins UEFI/BIOS.

Boot-Manager (empfohlen)

Der Boot-Manager erlaubt es Ihnen, beim Einschalten zu wählen, von welchem Gerät gestartet werden soll. Das ist oft der schnellste Weg:

HerstellerTaste beim Start
LenovoF12
ASUSF8
AcerF12
DellF12
HPF9
MSIF11
GigabyteF12
Toshiba / DynabookF12

So geht’s:

  1. Linux-Stick einstecken.
  2. PC ausschalten und wieder einschalten.
  3. Sofort nach dem Einschalten die jeweilige Taste (z. B. F12) mehrmals drücken.
  4. Im Boot-Menü den USB-Stick auswählen – oft steht dort der Stick als „UEFI: [Name des Sticks]”.

UEFI/BIOS (alternativer Weg)

Wenn der direkte Boot-Manager nicht funktioniert, führt der Weg über die Firmware-Einstellungen:

HerstellerBIOS/UEFI-Taste
LenovoF2 oder Entf (DEL)
ASUSEntf (DEL)
AcerEntf (DEL)
HPF10
DellF2
MSIEntf (DEL)

Wichtig: Moderne Systeme nutzen UEFI statt klassisches BIOS. Linux Mint läuft problemlos mit aktiviertem UEFI – eine Deaktivierung ist normalerweise nicht nötig. Eventuell muss in den Einstellungen aber die Boot-Reihenfolge geändert werden, damit der USB-Stick vor der internen Festplatte gelistet wird.

Secure Boot: Muss das abgeschaltet werden?

Linux Mint unterstützt Secure Boot in vielen Fällen out of the box – Treiber wie Grafik- oder WLAN-Karten sind signiert und werden akzeptiert. Bei Problemen kann es jedoch hilfreich sein, Secure Boot temporär im UEFI zu deaktivieren. Für den Erstversuch reicht es meist, es erstmal aktiv zu lassen.


Sonderfall MacBook: Der Boot-Manager

Auch ein altes MacBook (Air) eignet sich hervorragend für Linux – gerade Geräte, die von Apple keine Updates mehr erhalten, bringen oft noch Jahre prime Hardware mit. Der Weg zum Start vom USB-Stick unterscheidet sich aber deutlich vom Windows-PC, weil Apple statt BIOS/UEFI einen eigenen Boot-Manager verwendet.

So starten Sie vom USB-Stick

  1. Linux-Stick einstecken.
  2. MacBook ausschalten und wieder einschalten.
  3. Unmittelbar nach dem Einschalten die Optionstaste (⌥) gedrückt halten – auf Windows-Tastaturen entspricht dies der Alt-Taste.
  4. Kurz darauf erscheint der Boot-Manager: ein grauer Bildschirm mit den Symbolen aller bootfähigen Datenträger.
  5. Mit den Pfeiltasten den USB-Stick auswählen – dieser wird in der Regel als EFI USB angezeigt – und mit der Eingabetaste bestätigen.

Was bedeuten EFI HDD und EFI USB?

Im Boot-Manager werden die Datenträger nach ihrem Typ benannt: EFI HDD ist die interne Festplatte, EFI USB der angeschlossene USB-Stick. Je nach MacBook-Modell können die Bezeichnungen leicht abweichen – gemeint ist aber immer das Medium, von dem gestartet werden soll. Wer unsicher ist, wählt einfach das Symbol des USB-Sticks.

Praxishinweis: Nicht jedes Modell verhält sich gleich

Die hier beschriebene Vorgehensweise wurde auf einem MacBook Air von 2012 getestet und funktioniert dort zuverlässig. Neuere MacBook-Modelle können sich abweichend verhalten – etwa bei den angezeigten Bezeichnungen oder wenn zusätzliche Sicherheitseinstellungen das Starten von externen Medien betreffen. Welche Startmethoden für Ihr jeweiliges Modell gelten, beschreibt Apple ausführlich auf seinen Support-Seiten.

Wer sich einen Überblick über alle Start-Tastenkürzel verschaffen möchte, findet eine kompakte Zusammenstellung auch bei MacWelt.


Die Installation mit Linux Mint

Nachdem Ihr PC vom USB-Stick gestartet ist, befindet sich zunächst das Live-System. Bevor es zur eigentlichen Installation kommt, sollten Sie diesen wichtigen Schritt nicht überspringen.

1. Live-System testen

Linux Mint läuft ab dem USB-Stick direkt aus dem Arbeitsspeicher – ohne Änderungen an Ihrer Festplatte. Nutzen Sie diese Zeit für einen ersten Eindruck:

  • Öffnen Sie das Menü, erkunden Sie die Oberfläche.
  • Testen Sie WLAN oder Internet (falls nicht automatisch verbunden).
  • Prüfen Sie, ob Grafik, Ton und Touchpad funktionieren.

Nur wenn Ihnen das Live-System gefällt, fahren Sie mit der Installation fort. Im Menü finden Sie das Symbol „Install Linux Mint” – ein Doppelklick startet den Installer.

2. Der Installations-Assistent

Der Installer führt Sie in wenigen Schritten durch die Einrichtung. Die wichtigsten Entscheidungen:

Sprache – Wählen Sie Ihre bevorzugte Sprache (Deutsch ist vorinstalliert).

Tastatur-Layout – Standardmäßig wird „German” erkannt. Testen Sie zur Sicherheit Tasten wie Z/Y oder Umlaute (ä, ö, ü), bevor Sie fortfahren.

Zeitzone – Klicken Sie auf Ihre Stadt auf der Karte (z. B. Berlin), um die korrekte Zeitzone zu setzen.

Multimedia-Codecs – Der Installer bietet an, Multimedia-Codecs gleich mit zu installieren (z. B. für die Wiedergabe von MP3- und Videodateien). Der Haken sollte gesetzt werden. Läuft die Installation mit aktiviertem Secure Boot, fordert der Installer zusätzlich zur Vergabe eines Passworts auf. Wählen Sie hier bewusst ein Passwort, das nur aus Buchstaben und Zahlen besteht – der Bildschirm zur Bestätigung nutzt das US-Tastatur-Layout, und Umlaute oder Sonderzeichen liegen dort woanders. Einfaches Beispiel: „Linux2012”.

Festplatte partitionieren – Hier entscheidet sich alles. Zwei Optionen sind prominent:

  • „Festplatte löschen und Linux Mint installieren”: Diese Option löscht komplett die vorhandene Festplatte. Keine Daten, keine Partitionen, kein Windows – nur noch Linux. Dies ist die empfohlene Methode für Einsteiger.
  • „Neben Windows installieren”: Dual-Boot – Windows bleibt erhalten, Linux wird daneben installiert. Davon rate ich für den ersten Versuch ab (siehe Kasten unten).

Benutzerkonto – Legen Sie Ihren Namen, einen Benutzernamen und ein Passwort fest. Merken Sie sich das Passwort gut – es wird für Systemänderungen benötigt.

Installation starten – Bestätigen Sie die Übersicht und klicken Sie auf „Jetzt installieren”. Der Prozess dauert je nach Hardware etwa 15–20 Minuten.

Warum ich von Dual-Boot für Einsteiger abrate

Dual-Boot klingt praktisch – beide Systeme auf einer Maschine, per Bootmanager wählbar. Doch für den Einsteiger birgt es Hürden:

  • Bootloader-Probleme: Windows-Updates können den Linux-Bootloader überschreiben – Linux ist plötzlich nicht mehr erreichbar.
  • Partitions-Wahn: Die Festplatte muss vorher partitioniert werden – falsch berechnet, und Sie verlieren Daten.
  • Windows-Schnellstart: Windows fährt nie richtig herunter, sondern geht in einen Schlafmodus. Das kann zu Problemen führen, wenn Sie auf gemeinsame NTFS-Partitionen zugreifen wollen.
  • Verschlüsselung wird kompliziert: Wer die gesamte Platte verschlüsseln will, scheitert am Dual-Boot – das funktioniert nur mit voller Platten-Verschlüsselung.

Besser: Reine Linux-Installation auf der Festplatte. Wer Windows gelegentlich braucht, kann es in einer virtuellen Maschine unter Linux laufen lassen. Das ist sicherer, sauberer und stressfreier.

3. Installation abgeschlossen

Nach erfolgreichem Abschluss werden Sie aufgefordert, den USB-Stick zu entfernen und neu zu starten. Entfernen Sie den Stick, bestätigen Sie mit „Neustart” – und schon bootet Ihr System erstmals vollständig unter Linux Mint.

Der blaue Bildschirm nach dem Neustart: Was ist MOK?

Wer während der Installation die Multimedia-Codecs installiert und Secure Boot aktiviert lässt, für den erscheint nach dem ersten Neustart möglicherweise ein blauer Bildschirm (der sogenannte MOK-Manager) mit mehreren Optionen – etwa „Continue Boot" und „Enroll MOK".

Kein Grund zur Panik: Erscheint keine Passwortabfrage oder das System bootet nach „Continue Boot" einfach normal weiter, ist das in der Regel unproblematisch – die Multimedia-Codecs stammen aus den offiziellen Paketquellen und werden von Secure Boot nicht blockiert. Der Bildschirm tritt zudem je nach Hersteller des PCs unterschiedlich auf oder auch gar nicht.

Kurzer Funktionstest: Spielen Sie nach der Installation ein Video ab (z. B. in VLC). Läuft es ruckelfrei, ist alles korrekt eingerichtet.

Hinweis für alle Fälle: Sollte das Passwort doch abgefragt werden – beachten Sie, dass der MOK-Manager das US-Tastatur-Layout nutzt. Ein Passwort nur aus Buchstaben und Zahlen erspart an dieser Stelle Rätselraten.

Das erste Boot dauert etwas länger – Linux richtet im Hintergrund einige Dinge ein (First-Run-Services, Indizierung). Seien Sie geduldig, danach ist das System einsatzbereit.


Nach der Installation: Die ersten Schritte

Nach dem ersten Login begrüßt Linux Mint Sie mit dem Willkommensbildschirm. Jetzt folgen ein paar kurze, aber wichtige Einrichtungsschritte – in genau dieser Reihenfolge.

1. Willkommensbildschirm: Erste Schritte —> Aktualsierungsverwaltung

Bevor Sie den Willkommensbildschirm wegklicken: Hier lohnt der erste Stopp. Unter dem Punkt Erste Schritte —> Aktualisierungsverwaltung lässt sich einstellen, aus welchem Land die Software-Pakete (Spiegelserver) geladen werden. Wählen Sie Ihren Heimatstandort (z. B. Deutschland) – die Pakete werden dann schnellstmöglich ausgeliefert und die Hauptserver des Projekts entlastet. Ein Klick mit großer Wirkung.

2. System aktualisieren

Direkt danach bringen Sie das System auf den neuesten Stand. Linux Mint kommt mit einer grundlegenden Installation, aber seit Veröffentlichung der ISO können Sicherheitsupdates und Patches verfügbar sein.

So geht’s (falls Sie nicht automatisch dort hingeleitet werden):

  1. Starten Sie die Aktualisierungsverwaltung (Startmenü > Aktualisierungsverwaltung).
  2. Klicken Sie auf „Verbinden” oder „Updates installieren”.
  3. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist – je nach Internetgeschwindigkeit etwa 3–15 Minuten.
  4. Führen Sie den angebotenen Neustart durch.

Warum diese Reihenfolge?

Erst die Spiegelserver einstellen, dann aktualisieren: So werden alle Pakete bereits vom schnellen Heimatserver gezogen. Der Neustart nach den Updates gehört fest dazu – erst danach sind alle neuen Komponenten sauber geladen, bevor die weiteren Einstellungen folgen.

3. Firewall aktivieren

Nach dem Neustart – und bevor es an alles Weitere geht – sollte die Firewall eingeschaltet werden. Sie ist unter Linux Mint standardmäßig deaktiviert:

  1. Öffnen Sie die Firewall (Startmenü > Firewall).
  2. Entsperren Sie das Fenster mit Ihrem Passwort.
  3. Wählen Sie das Profil „Zuhause”.
  4. Schalten Sie die Firewall auf „EIN”.

Damit ist Ihr System gegen unerwünschte eingehende Verbindungen aus dem Netzwerk abgesichert – gerade auf einem Gerät, das anschließend dauerhaft online geht, der richtige Zeitpunkt dafür.

4. Tastatur-Layout überprüfen und anpassen

Obwohl Linux Mint das deutsche Layout standardmäßig erkennt, lohnt ein kurzer Check:

  1. Gehen Sie zu Einstellungen > Tastatur > Layouts.
  2. Prüfen Sie, ob „German” als Standardlayout eingestellt ist.
  3. Testen Sie am besten direkt eine Probe-Tastaturanzeige oder tippen Sie Umlaute (ä, ö, ü) und Sonderzeichen (ß).
  4. Falls Z und Y vertauscht sind oder andere Symptome auftreten: das falsche Layout entfernen und das korrekte neu hinzufügen.

5. Drucker einrichten und testen

Die gute Nachricht: Linux Mint erkennt die meisten Drucker automatisch – viele Modelle funktionieren „Out of the Box”, ohne dass Treiber installiert werden müssen.

So prüfen Sie das:

  1. Schalten Sie Ihren Drucker ein und stellen Sie sicher, dass er mit dem Netzwerk verbunden ist (per Kabel oder WLAN).
  2. Gehen Sie zu Einstellungen > Drucker.
  3. Klicken Sie auf „Hinzufügen” – das System sucht automatisch nach verfügbaren Geräten.
  4. Wird Ihr Drucker gefunden, folgen Sie den Anweisungen (meist reicht ein Klick auf „Fertigstellen”).
  5. Drucken Sie eine Testseite über die Drucker-Eigenschaften – das ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass alles wirklich funktioniert.

Gute Nachrichten für Drucker-Nutzer

Die Mehrheit der modernen Drucker wird von Linux automatisch erkannt – besonders Brother, HP und Canon. Bei älteren Modellen kann es passieren, dass der Hersteller keinen Linux-Treiber bereitstellt. Das Linux-Mint-Forum ist oftmals eine gute Anlaufstelle.

6. Was Sie jetzt noch prüfen sollten

In den ersten Tagen lohnen sich ein paar zusätzliche Checks:

  • WLAN & Internet: Prüfen Sie, ob alle Netzwerke stabil funktionieren.
  • Sound: Geben Sie einen Testton ab (Einstellungen > Sound).
  • Bildschirm-Auflösung: Stimmt die Auflösung? (Einstellungen > Monitor).

Diese Punkte betreffen die alltägliche Grundnutzung – wer sie alle abgehakt hat, ist startklar.


Linux kostet nichts – Ihre Unterstützung aber viel

Linux Mint und die meisten der vorgestellten Programme sind kostenlos – und das ohne Haken. Dahinter stehen Gemeinschaften, die in ihrer Freizeit entwickeln, pflegen und Support leisten. Wenn Linux Mint Ihnen gefällt, denken Sie an eine kleine Spende an das Projekt. Das hält die Entwicklung unabhängig von Konzernen und Investoren – und hilft, dass es auch morgen noch kostenlos bleibt.


Was kommt als Nächstes?

Linux Mint bringt bereits eine solide Basis an Programmen mit: LibreOffice, Firefox, VLC, Thunderbird. Was noch fehlt oder wo Sie Alternativen bevorzugen, ist Thema eines eigenen Artikels.

Im nächsten Teil der Serie „Linux für Einsteiger” widmen wir uns genau diesem Aspekt: Welche Programme sollten Sie nachinstallieren, um Windows-kompatible Workflows weiterzuführen?


Teil 2 der Serie war ein erster praktischer Durchgang. Im nächsten Beitrag vertiefen wir das Alltagstooling – inklusive der Fragen, die mir in der Praxis am häufigsten gestellt werden.

Wichtiger Hinweis:

Die Nutzung beschriebener Tools und Anwendungen erfolgt auf eigene Verantwortung. Der Autor garantiert nicht für die Funktionalität oder Sicherheit der Tools. Schäden durch falsche Anwendung gehen zu Lasten des Nutzers.

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